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Hier sind einige Dinge, die das Erdwesen empfehlen kann...

Charly´s Sandkuchen
Zitronen-Blech-Kuchen mit Marmeladenkleksen
Der ultimative Fruchbodenbiskuit
Spleeny´s Lieblingstorte
Donauwellen unbekannter Herkunft
Windbeutel
Kalte Hundeschnauze
Münsterländer Himmelstorte
Eissplittertorte nach einem Rezept von Tante Gertrud, verändert durch Erdwesen und erfolgreich getestet von Ketschüüüph
Sandras Eierlikör
Goody´s Schmandbowle (leider immer noch geheim)
Käsesuppe à la Soffi
Antonios Spaghetti Carbonara
Mümmerichs Schnippelbohnensuppe
Erdwesens Tomatensuppe
Ungarischer Sauerkrautauflauf à la Dr. Oetker - eingestellt für Goodys großen Hunger
Mo´s Vinaigrette
Erdwesens Rinderrouladen
Goody´s Nudelsalat
Lachsnudeln wie beim Spesso
Funktionierende Gorgonzolasoße
Rezept um Silber wieder im frischen Glanz erstrahlen zu lassen
Rezept gegen stark schuppende Haut

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Kuchen und Torte

Charly´s Sandkuchen:

Je länger man den Teig rührt, desto lockerer wird letztendlich der Kuchen. Charly war ein Schwan, der diesen Kuchen zu Lebzeiten sehr gerne gefressen hat.

Zitronen-Blech-Kuchen mit Marmeladenklecksen:

Anschließend wird der Teig auf ein Backblech verteilt, ca. 20 min bei 170-200°C gebacken und nach dem Abkühlen mit Zitronenglasur (Puderzucker + Zitrone) überzogen. Man schneidet ihn in quadratische Stücke, wenn die Glasur noch nicht brüchig-fest geworden ist und setzt jeweils in die Mitte einen roten Marmeladenklecks. Als Kind fand das Erdwesen diesen Kuchen genial, wegen dem Klecks Marmelade in der Mitte!

Den Boden kann man auch mit Blaubeeren belegen und mit Hilfe von 2-3 Päckchen Tortenguß (in Johannisbeersaft eingerührt) überziehen. Dazu benötigt man mindestens 800 Gramm Blaubeeren. Die genaue Menge ist etwas abhängig von der Größe des Backblechs.


Der ultimative Fruchtbodenbiskuit:

Die Backzeit beträgt etwa 10 Minuten bei 200 Grad Celsius. Dieses Rezept stammt von Mümmerich. Es ist ihr absoluter Notkuchen, wenn unverhofft Besuch eintrudelt. Natürlich braucht man noch irgendetwas zum Belegen und je nach Früchten klaren oder roten Tortenguß. Macht man dazu noch Schlagsahne ist der Geschmack einzigartig.

Das Erdwesen bevorzugt bei dieser Delikatesse eine etwas andere Essensmethode als bei einem Fruchtbodenbuiskuit normalerweise ansteht. Sie widmet sich im ersten Durchgang ausschließlich den Früchten und dem Tortenguß. Sind diese Bestandteile verspiesen, wird die Schlagsahne auf dem Boden verteilt. Man nimmt sodann eine Gabel und verarbeitet Tortenboden und Sahne zu einem krümelig-matschigen Brei. Diesen Krümelbrei nennt man nicht Vogelnester (wie Dirk immer meint), sondern Entenfutter! Sehr lecker!! *schlabb*


Spleeny´s Lieblingstorte:

Bei dieser Torte handelt es sich um eine im Chat übermittelte Variante einer fränkischen Spezialität *g*, die das Erdwesen zuvor noch nie gesehen hatte und die sich dann zu Erdwesens absolutem Entsetzen als Geysiertorte entpuppte...

Das Ergebnis ist eine geradezu sprudelnde Geysietorte, die allerdings tatsächlich meistens ihre Form behält, sofern man sie nicht allzu weit vom Kühlschrank weg bewegt...


Donauwellen unbekannter Herkunft:

Bei dieser Sorte Donauwellen kann man jede Menge falsch machen, deshalb ist es dem Erdwesen auch erst einmal gelungen, sie wirklich perfekt hin zu bekommen. Seltsamerweise war das auch gleich beim ersten Versuch...offensichtlich entzieht sich diese Art von Kuchen allen Versuchen, die Herstellung in irgendeiner Art und Weise zu vereinfachen oder zu optimieren.

Donauwellen sind sonderbar aufgebaut. Am besten man legt ein Backblech mit Backpapier aus. Darauf streicht man möglichst mit gleichbleibender Dicke eine helle Teigschicht. Darauf kommt eine dunkle und darauf widerum legt man abgetopfte Sauerkirschen. Es ist übrigens nicht notwendig, die Kirschen extra in den Teig hineinzudrücken. Sie rutschen ganz von selbst beim Backen langsam runter. Hat man diese Schichten fertig gebacken, so müssen sie erst einmal abkühlen, weil dann darauf die Buttercreme gestrichen wird. Ganz oben, auf die Buttercreme also, kommt dann noch eine Schokoladenschicht, die man, wenn man möchte, verziehren kann.

Doch nun als erstes zu dem hellen Teig:

Wenn diese Sorte Teig fertig ist, streicht man die Hälfte davon auf das Backblech. In die zweite Hälfte streut man

und verrührt das ganze gut. Der Teig muß wirklich sehr dunkel aussehen. Nur keine Zurückhaltung beim Kakao. Lieber mehr als zu wenig. Ist diese Sorte Teig auch fertig gerührt, streicht man ihn auf den hellen Teig, der schon auf dem Backblech ist.

In der Zwischenzeit läßt man

abtropfen. Der Saft wird nicht benötigt, man braucht lediglich die Kirschen, die man auf den dunklen Teig legt. Dabei sollte man darauf achten, daß die Kirschen gut verteilt liegen. Zu viele Kirschen machen den Kuchen matschig, zu wenige sind auch nicht gut, weil er dann zu trocken sein kann.

Das Backblech kommt dann für 45 Minuten bei 180 Grad Celsius in den Backofen und wir widmen uns der Buttercreme, indem wir

In den Pudding kann man nach belieben etwas Rum oder Weinbrand rühren, dann schmeckt die Creme interessanter. Wenn der Pudding kalt geworden ist, müssen

eingerührt werden. Das Ergebnis sollte eine weiche Buttercreme sein. Die Butterdarf man übrigens nicht in den warmen Pudding geben - dann wird die Creme nie mehr fest... und wenn die Temperaturen von Pudding und Creme nicht zusammen passen, gibt es "Flöckchen" statt Creme. Die schmecken zwar genauso wie die Buttercreme, sehen aber meist unappetitlich aus.

Wenn der Kuchen erkaltet ist, schmiert man die Creme oben auf und löst ca.

auf, um damit den kompletten Kuchen zu überziehen. Wenn man das zeitlich hinbekommt, kann man noch mit einer Gabel ein Wellenmuster in die Schokoglasur ziehen. - Der Kuchen braucht nun nur noch komplett zu erkalten und schon hat man die festesten Donauwellen, seit es Wasser gibt. Viel Glück bei der Zubereitung!


Windbeutel:

Dieses Rezept ergibt 9 Windbeutel mittlerer Größe.

Das Wasser muß man mit Salz und Butter aufkochen und dann schnell alles Mehl unterrühren. Die Masse muß glatt und fest sein und noch 5-8 Minuten heiß gerührt werden. In die heiße Masse rührt man ein Ei. Ist die Masse abgekühlt, kommen die Eier, Zitronenschale und Salz dazu.

Die Windbeutel brauchen bei 200°C ca ½ Stunde bzw. 36-39 Minuten. Nachdem sie abgekühlt sind, schneidet man sie mit einer Haushaltsscheere oder einem scharfen Messer auf und füllt sie z.B. mit gesüßter Schlagsahne.

Bis zum Grundschulalter kannte das Erdwesen Windbeutel noch gar nicht. Dann gab es bei Claudias Geburtstag welche zu essen uns seither gehören sie zu den Leibspeisen des Erdwesens!


Kalte Hundeschnauze:

  1. Zucker, Kakaopulver, Milch mit dem gequirlten Ei verrühren
  2. Das zerlassene Kokosfett nach und nach unter ständigem Rühren hinzugeben (Kognak, Rum Arrak oder Vanillin-Zucker können nach Geschmack zugesetzt werden)
  3. Eine Kastenform, am besten Königskuchenform, mit Pergamentpapier auslegen und den Boden mit der fertigen Masse dünn bedecken; alsdann abwechselnd Kekse- und Kakaokremschichten (zuletzt eine Keksschicht) auflegen, bis die Form gefüllt ist
  4. Nach dem Erkalten die Form stürzen

Die Kalte Hundeschnauze faszinierte das Erdwesen schon von Kindesbeinen an, denn tatsächlich haben Hunde meist eine kalte Schnauze... Dieser Schokoladenkuchen ist super-einfach herzustellen. Weil man nichts backen muß, kann praktisch nichts schief gehen. Das hier dargebotene Rezept hat das Erdwesen von einer Originalpackung Bahlsen-Man-Nehme-Kekse in früheren Jahren abgeschrieben. Inzwischen gibt es eine verfeinerte Version. Es handelt sich dabei um das Rezept mit Namen Kalter Hund, welches die Firma Leibnitz inzwischen im Flash-Design mit Sounduntermalung und zusätzlichen Nüssen vorschlägt.


Münsterländer Himmelstorte:

Die Himmelstorte ist eine arbeitsintensive Angelegenheit. Dazu kommt die ständige Gefahr, dass ein Boden zu dunkel werden könnte oder dass er sich nicht mehr vom Blech lösen läßt. Aus

backt man einzeln und nacheinander 3 bis 4 dünne Böden. Aber damit nicht genug. Vor dem Backen bestreicht man den Boden jeweils mit Eischnee und gibt Hagelzucker, Mandeln und Zimt darauf. Alle Böden einzeln backen.

Die einzelnen Böden werden dann mit Sahne befüllt - alle bis auf den oberen, der den Abschluß der Torte bildet. Die Sahne sollte man nicht auch noch mit Zucker versehen, da die Torte sonst allzu süß wird. Dem Erdwesen schmeckt die Torte besser, wenn sie schon einen Tag durchgezogen ist.

Dieses Rezept stammt übrigens von Tante Gertrud, die immer ausgefallene Namen für Ihre Torten parat hat.


Eissplittertorte nach einem Rezept von Tante Gertrud, verändert durch Erdwesen und erfolgreich getestet von Ketschüüüph:

Die Eissplittertorte (Springform) besteht aus drei Hauptbestandteilen:

Zunächst geht es um den Mürbteig:

Alle Zutaten werden verknetet und auf Backpapier gebacken (obwohl man auch auf einer gefetteten Form backen kann). Bei einem normalen Elektroherd dauert das ganze bei 200 Grad Celsius ca. 12-25 Minuten.

Dann kommt die Baisermasse:

Sehr zu Edes und Bens Freude neigt das Erdwesen dazu, das Baisermasse genau so auszusprechen wie das Wort auch geschrieben wird :) Zunächst sollte man das Eiweiss steif schlagen und dann nach und nach immer mehr Zucker dazu rieseln lassen. Zum Schluss kommen die Haselnüsse dazu. Es empfiehlt sich, auch die Baisermasse auf Backpapier zu backen, da der Baiser dadurch schneller fertig wird. Mann kann das gleiche Backpapier nehmen wie für den Mürbteig. Der Baiser benötigt eine Stunde bei 150 Grad Celsius im Backofen.

Wenn beide Böden kalt geworden sind, räumt man genügend Platz im Geschrierfach frei und beginnt mit der Zubereitung der Füllung:

Man braucht einen Umstellring, den man auf eine Tortenplatte um den Mürbteig legt. Dann wird die Füllung dünn aufgestrichen und der Baiser wird aufgelegt. Die restliche Sahnefüllung gibt man obenauf und verstreicht sie glatt. Damit die Torte nicht den Geschmack von anderen Dingen im Gefrierfach annimmt oder gar austrocknet, reicht es, ein paar Streifen Frischhaltefolie über den Umstellring zu streifen.

Die Fragestellung, wie lange sich so eine Torte im Gefrierfach hält, konnte noch nicht untersucht werden...


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Getränke

Sandras Eierlikör

Das ist ein Rezept von Sandra. Sie bereitet den Eierlikör in ihrer Vorwerk-Küchenmaschine zu. Das muß ein Höllenteil sein, denn es kann wirklich alles - nur nicht Teppichsaugen...

Goody´s Schmandbowle mit Kirschen

Diese Eisbowle ist ein Rezept von Goody!

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Normales Essen


Käsesuppe à la Soffi

Soffi aus Mastholte trafen wir früher immer in der Stadt auf der Langenstraße. Sie plauderte gern und meist führte sie ihr Fahrrad bei sich, an welchem eine Vielzahl an Einkaufstaschen hingen. Irgendwann einmal schwatzte ihr Erdwesens Mutter das folgende Rezept ab, welches laut Soffi für 8 Personen reicht:

werden etwas in einer Pfanne angebraten und je nach Geschmack mit

gewürzt. Wenn man nur Hackfleisch verwendet, muss man natürlich mehr würzen als wenn man zum Beispiel bereits fertiges Thüringer Mett verwendet. Während des Anbratens zerschneidet man

und setzt eine entsprechende Menge an Wasser zum Kochen auf (oder frisch gekochte Rinderbrühe, wenn man vor der Mühe des langwierigen Kochens derselbigen nicht zurückschreckt). 

Sobald der Porree klein geschnippelt ist, kann er in das kochende Wasser gegeben werden. Ich glaube, wenn Porree genießbar sein soll, muss er mindestens 7 Minuten kochen. So genau kommt es aber hier nicht darauf an, denn sobald das Gehackte mit den Zwiebeln angebraten ist, kommt es ebenfalls mit in den Kochtopf. Man sollte alles gut kurz durchbrodeln lassen und dann entscheiden, wieviel Instantrinderbrühenpulver man mit hineingeben muss. Auf jeden Fall ist aber die auf den Packungen angegebene Dosis zu hoch. Empfehlenswert ist die Instantkräutermischung von Seitenbacher, da sie keine Zusatzstoffe enthält. Verwendet man andere fertige Rinderbrühenarten, kann das ganze leicht zu salzig werden. Und merke: die Instantrinderbrühe rührt man separat außerhalb des Kochtopfs in etwas Flüssigkeit an, dann gibts auch keine Klumpen.

Nachdem der Geschmack zufriedenstellend ausgefallen ist (natürlich ist auch die Menge an Zwiebeln oder Porree vollkommen variabel!), benötigt man noch mindestens

Der Käse wird zuletzt in die Suppe gegeben und muss mit einem Schneebesen untergerührt werden, bis es keine Stücke mehr in der Flüssigkeit gibt. Die Suppe ist alsdann servierfertig, sollte aber vorher noch einmal aufkochen.

Das gute an dieser Suppe ist, dass man sie in schier ungeheuren Mengen zubereiten kann. Stellt man während der Zubereitung fest, dass es zu viel geworden ist, kann man sie vor der Käsezugabe in entsprechende Behältnisse füllen und einfrieren. Bekommt man es mit der Panik, weil es zu wenig ist, rührt man einfach beliebig mehr Instantbrühe an, um die Suppe zu verlängern. Dann muss man nur noch Brot als Beigabe reichen und mehr Käse in die Suppe geben, damit sie wieder sahniger wird. Kommen die Gäste früher als erwartet, kann man sie noch zusätzliche Zwiebeln schneiden lassen, damit sie entsprechend unterhalten sind usw. usw.

Als Schlussbemerkung zu dieser vortrefflichen Speise sei angemerkt, dass die Mastholter von jeher mehr essen können als alle übrigen Menschen auf dem Planeten (gnauso wie die Wadersloher viel mehr trinken können als irgendeine andere Volksgruppe...). Befindet sich also der Westfale im Ausland und erwähnt die Zubereitung der Käsesuppe à la Soffi für ausschließlich Nicht-Westfalen, so kann er getrost die doppelte Menge an Menschen damit abfüttern.


Antonios Spaghetti Carbonara:

abkühlen lassen und dann vermischen mit dem Folgenden:

>>> Spaghetti kochen, abgießen und in diesen Topf das Mischmasch rühren.

Dabei steht der Spaghettigkochtopf noch immer auf dem Herd und man rührt was das Zeug hält, damit die Spaghetti irgendwann von der Eiermixtur umgeben sind. Die Kunst ist, dabei kein Rührei am Kochtopfboden kleben zu haben. Das Rezept stammt von Antonio, einem römischen Mafiajäger.


Mümmerichs Schnippelbohnensuppe:

Es erübrigt sich wohl zu erwähnen, daß dieses die Leibspeise des Erdwesens ist!



Erdwesens Tomatensuppe:

Es gibt die verschiedensten Tomatensuppen. Dies ist eine ganz einfache:

Man nehme ungefähr 13 oder für die Abergläubischen vielleicht lieber 14 Tomaten (dies war die Menge an Tomaten, die das Erdwesen von Siggi geschenkt bekommen hatte) und lasse sie kurz in einem Topf voll Wasser aufkochen. Danach kann man die Tomaten enthäuten und den Stilansatz herauslösen.

Als Grundlage für die Suppe kann man einen halben Liter Gemüsebrühe verwenden. Praktischerweise geschieht dieses wieder in dem gleichen Topf, in dem man vorher die Tomaten aufgestellt hatte. In der Brühe kocht man eine zerkleinerte Zwiebel und eine in kleinste Stücke zerteilte rote Paprika. Beides muss weich kochen, was aber nicht allzu lange dauert. Wenn man die Tomaten enthäutet und nochmal mit einem Mixer püriert hat, sollte auch die Zwiebel und die Paprika langsam weich geworden sein. Das ganze kocht man gut durch (10-15 Minuten?).

Während des Brodelns wird die potentielle Suppe mit Basilikumblättern, etwas Thymian, scharfen und edelsüßem Paprika, schwarzem Pfeffer und Tabasco (in Maßen!) gewürzt.

Zum Schluß wird die Suppe mit Mehl angedickt und mit Creme Fraiche (ein Becher) verfeinert.

Servieren kann man das ganze mit Weißbrotcroutons (gewürfeltes Weißbrot, welches man in Butter in einer Pfanne angebraten hat) oder mit Baguette.


Ungarischer Sauerkrautauflauf à la Dr. Oetker - eingestellt für Goodys großen Hunger:

Erdwesen nimmt immer eine ganze große Dose Sauerkraut und isst dann roh schon mal etwas davon weg :-)
Dann bringt man... Das dauert so ca. 15 Minuten, steht aber auch auf der Reispackung... Das Gehackte muß ziemlich kleinkrümelig werden - beim Anbraten - und man darf es nicht so lange anbraten, dass es "scharf angebraten" ist. Zum Schluß vermischt man es in der Pfanne mit dem gekochten Reis. Man kann auch nur Rinderhack nehmen. Das ist dann nur etwas trockener. Goody, dass was Du hier zu essen bekommen hast, ist immer nur Rinderhack! Das war vermutlich von "der Kleinen"... (Grüße in den Himmel aller Rinder, Kleine!!!) Das folgende verrührt man miteinander und gibt es über oder besser zwischen die Schichten des Auflaufs, weil es sich dann besser verteilt: Ganz zu oberst kommen

Die Dünstzeit für das Sauerkraut beträgt etwa 50 Minuten. Die Backzeit für den Auflauf beträgt ca. 40 Minuten bei 170 Grad Celsius. Am besten man schichtet den Auflauf von unten nach oben so in die Auflaufform, die man ganz sicher nicht mehr einfetten muss:

Sauerkraut, Hackfleisch, Rauchendenscheibchen, die halbe Soße, Hackfleisch, Sauerkraut, die restliche Soße und oben drüber die Semmelbrösel mit Butterflocken.

Als Beilage serviert man Brötchen und Bier. Erdwesen rät aber dringend davon ab, dazu Caipi und Altbier gleichzeitig dazu zu trinken... Man bekommt Kopfschmerzen davon!


Mo´s Vinaigrette

Der Salat ist gekauft, aber die ewige Päckchenmischung für die Soße schmeckt nicht mehr? Da gibts nur eins - Mo fragen, denn Mo weiß Rat! Da das Erdwesen mehr als nur vergesslich ist, wird es Zeit, das erlangte Wissen fest zu halten.

Auf was kommt es also an? - Als erstes sollte man sich überlegen, was für eine Soßenfarbe zu dem frisch gemischten Salat am besten passt. Will man eine dunkle oder helle Soße, eine rote oder gelbe, eine saure oder süße, soll sie salzig sein oder eher nach Kräutern schmecken? Man sollte sich erst überlegen wie die Soße aussehen soll, dann wonach sie vorrangig schmecken soll und dann eine kurze Recherche machen, was überhaupt in der Küche verfügbar ist. Irgendwas geht fast immer. Hier sind die Hauptbestandteile aus Erdwesens Küchenschrank:

Im Allgemeinen empfiehlt es sich, etwas weniger Essig als Öl zu nehmen, weil es sonst einfach zu sauer wird (ja, irgendwann wird Erdwesen ein funktionierendes Rezept für saure Heringe einstellen! - oder einen Sauerbraten *droh*). Olivenöl ist übrigens nicht automatisch das non-plus-ultra, weil es einen sehr hervorstechenden Eigengeschmack hat. Noch intensiver schmeckt z.B. Kürbiskernöl. Das muss man wirklich mögen, wenn man es einsetzen will. Nach Erdwesens Erfahrung sollte man sich immer für eine Variante entscheiden: für eine helle Soße besser weißen Pfeffer nehmen, für eine dunkle Soße lieber schwarzen. Den Zucker braucht man übrigens auch für nicht süße Soßen, der Geschmack wird dann "runder". Natürlich kann man Tomatenmark und Senf zusammen mischen, aber das wirkt sich natürlich auf die Farbe der Soße aus. Die Kräutergaben sollte man großzügig bemessen, beim Salz kann es hingegen leicht zu salzig werden. Etwas Salz sollte man in jedem Fall verwenden, weil auch dies die übrigen Komponenten mehr hervortreten lässt.

Am besten man vermischt alles in einer größeren Tasse. Die Masse dürfte dann recht dicklich sein, daher muss man kaltes Wasser hinzu geben. Das macht man am besten peu à peu. Wasser - umrühren - Wasser - umrühren. Man sollte die Salatsoße dann noch einmal testen, ob der Geschmack noch so ist wie er sein sollte, oder ob man nachwürzen muss. Jetzt muss die Soße erstmal stehen. Sie dickt nämlich in der Regel durch z.B. das Tomatenmark noch ordentlich nach und die Kräuter können ihren Geschmack besser entfalten. Mit anderen Worten: eine Vinaigrette wird besser, wenn sie eine Zeit lang vor dem Verzehr zubereitet wird und dann kurz vor dem Essen über den Salat gegeben wird. Das ist bei einer Tütensoße anders. Die werden sehr schnell ekelig, nachdem man sie angerührt hat - ganz gleich ob sie von "Fix und Fertig" oder "Knorr" sind. Dank Mo hat das Erdwesen jetzt endlich gelernt, eine wohlschmeckende Salatsoße zuzubereiten :-) Möge dies auch anderen gelingen.


Erdwesens Rinderrouladen

Nachdem Erdwesen nun etliche Male Rinderrouladen in unterschiedlichen Varianten zubereitet hat, ist es ihr möglich, die Zubereitung zu beschreiben. Das ist die Grundausstattung:

Die Menge der Rinderrouladen (längliche Lappen von Rindfleisch) bestimmt die Menge der übrigen Zutaten. Ferner bestimmt die Größe des zur Verfügung stehenden Bratentopfes die Menge der Rinderrouladen, die man zubereiten sollte. Als Topf ist am besten ein "Bräter" geeignet. Der hat meist eine ovale Form mit Deckel und ist so, dass man ihn komplett in den Backofen schieben kann. Die Zubereitung gelingt am besten, wenn der Bräter komplett mit Rouladen gefüllt ist ("gefüllt" bedeutet, es ist durchaus noch etwas Luft zwischen den einzelnen Rouladen, die ihrerseits den Boden des Bräters bedecken). Rouladen, die man nicht sofort essen kann, kann man portionsweise mit Soße einfrieren und beim nächsten Mal hat man die Rouladen in Null Komma Nichts zubereitet, weil man nur noch ein paar Kartoffeln oder Nudeln kochen muss.

Als erstes legt man die Rouladen auf dem Küchentisch ausgebreitet aus. Sie sollten alle in Reih und Glied nebeneinander liegen. Meistens haben die Rouladen ein schmaleres Ende. Dies sollte zur Tischkante zeigen. Dann streut man Pfeffer auf jede der Rouladen. Mit einem Teelöffel schmiert man Senf dünn auf die komplette Roulade. Dabei wird der Senf am schmaleren Ende der Roulade großzügiger aufgetragen als am breitere Ende, wo man ihn auf den letzten Zentimetern auch ganz weglassen kann.

Nun legt man im rechten Winkel die Gurke auf das schmalere Ende der Roulade. Das schmalere Ende kann man jetzt schon einmal um die Gurke wickeln, dann sitzt sie fest an ihrem Platz.

Jetzt kommt der traurige Teil der Rouladenherstellung: das Zwiebelschneiden. Man braucht soviele Zwiebeln, dass jede Roulade damit bedeckt ist. Die Zwiebeln sollten so fein wie möglich geschnitten werden. Damit sich die Heulerei in Grenzen hält, sollte man sofort Salz auf die Zwiebeln geben und alles gut durchmischen. Die gesalzenen Zwiebeln werden auf den Rouladen verteilt. Wieder kommen an das schmalere Ende mehr als an das breitere Ende, wo man keine mehr auftragen sollte.

Über die Zwiebeln kommen die Speckwürfel. Am einfachsten ist es, schon fertig geschnittene Speckwürfel zu nehmen. Man kann fetten Speck nehmen (also nur das weiße), dann werden die Rouladen saftiger und milder oder aber man nimmt mageren roten Speck, der auch gleichzeitig weiteres Salz an die Rouladen abgibt. Die Speckwürfel werden ebenso auf den Rouladen verteilt wie die Zwiebeln. Insgesamt ist die Menge des Specks geringer als die Menge der Zwiebeln. Zuletzt gibt man Paprika auf die Rouladen.

Jetzt wird es richtig matschig und deswegen ist das Erdwesen hier voll in seinem Element. Die Rouladen werden gewickelt. Dabei bildet die Gurke den Grundstock. Beim Wickeln muss man mit beiden Händen zugreifen, um die Gurke gut mit dem restlichen Fleisch zu verhüllen. Sehr wichtig ist, dass die Roulade recht straff gewickelt ist. Die äußere Schicht muss besonders gut sitzen, da sie der Roulade den Halt gibt. Der Fleischspießer wird wie eine Stopfnadel auf der ganzen Länge durch den äußeren Rand der Roulade geführt. Das macht man bei allen Rouladen. Der Erfolg ist, dass der Küchentisch mit Zwiebeln und Speck vollgekrümelt liegt und wahrscheinlich bei der ein oder anderen Roulade noch etliches an den Seiten herausquillt. Das ist jedoch alles kein Problem!

Das weiße Nähgarn wird in eine Tasse geschmissen. In eine Hand nimmt man den Anfang des Fadens. Jetzt führt man den Faden längs um die Roulade und versucht, die Seiten der Roulade einigermaßen zu schließen. Dann wird die Roulade quer umgarnt und dann noch einmal längs, wo man aus Gründen der Übersichtlichkeit den Faden noch einmal um das Anfang und das Ende des Fleischspießers führt. (Das hat den Vorteil, dass man beim Abwickeln nicht mehr nach dem Anfang des Fadens suchen muss. Man weiß nämlich so, wo er ist.) Den Faden kann man mit der Hand abreißen und dann gehts zum nächsten Objekt. Zum Schluß liegen lauter kleine längliche Päckchen, die etwas von einem Mini-Rollbraten haben, vor einem. Jetzt kann man die Rouladen von außen noch einmal mit Pfeffer und Salz würzen.

Nun kommt der Bräter ins Spiel. In den Bräter gibt man Pflanzenfett. Man kann auch Öl verwenden, aber das meiste verträgt nicht so hohe Temperaturen und hier brauchen wir Fett, welches sehr hohe Temperaturen verträgt. Der Bräter wird über eine Kochplatte erhitzt. Im Bräter befindet sich soviel Fett, dass der Boden komplett damit bedeckt ist. Die Schicht sollte nicht zu dünn sein, aber ich denke, dass kann von Topf zu Topf sehr unterschiedlich sein. Erdwesen kocht in einem Bräter, den sie zusammen mit ihrem Benjamin in der vorletzten Wohnung geerbt hatte und er hat nur einen sehr dünnen Boden ohne irgendeine Beschichtung. Wenn das Fett richtig heiß ist, legt man die erste Roulade hinein. Dabei muss es zischen. Jetzt geht es darum, die Rouladen möglichst schnell anzubraten. Wichtig ist, dass so schnell wie möglich kein rotes Fleisch mehr zu sehen ist. Hat man das erreicht, sollten die Rouladen etwas brauner werden. Von dieser Bräunung kommt letztlich der Geschmack. Sobald die ersten Rouladen etwas braun geworden sind, dünstes man die restlichen Zwiebeln an. Die Menge dieser Zwiebeln entspricht ungefähr der Menge, die sich bereits in den Rouladen befindet. Am besten funktioniert das, wenn man zwei Rouladen zwischenzeitlich aus dem Topf heraus nimmt. Ebenso wird die zweite Hälfte des Specks (oder die Reste des Specks) in den Bräter gegeben. Hat man auch Fühlingszwiebeln zur Hand, sollte man die grünen Bestandteile als letztes in den Topf geben - also erst dann, wenn die Zwiebeln bereits glasig sind. Und nicht vergessen: Immer schön das Braune, was sich am Topfboden absitzt akribisch wieder abzukratzen und an die Seiten zu schieben - sonst stinkts auf einmal kokelig.

Nun kommen die ausgelagerten Rouladen wieder zurück und alle Rouladen werden ordentlich im Topf angeordnet. Die Zwiebeln kommen eher darauf als darunter. Jetzt sollte man auch etwas Paprika auf die Rouladen geben. Außerdem muss jetzt heißes Wasser auf die Rouladen geschüttet werden. Es sollte soviel Wasser sein, dass die Rouladen noch etwas herausschauen. Dann kommt der Topf mit Deckel in den Backofen, wo er mindestens 1,5 Stunden verbleibt (bei ca. 170 °C ohne Umluft). Nach dieser Zeit muss man nachschauen, wie es den Rouladen geht. Den Topfdeckel nimmt man jetzt ab. Von nun an ist in sofern Vorsicht geboten als dass die Rouladen sehr dunkel werden könnten. Es ist ratsam, sie nach ca. 20 Minuten einmal zu wenden und dann weiter zu garen. Sobald die Rouladen weich erscheinen, sind sie fertig.

Sie werden eine nach der anderne aus dem Topf gehoben und die Fäden werden abgewickelt. Wenn man den Faden nicht durchschneidet, ist sichergestellt, dass auch wirklich der ganze Faden entfernt ist.

Aus der Flüssigkeit, die jetzt noch im Topf ist, wird die Soße gemacht. Dabei kann man z.B. einen halben Becher Sahne mit Kartoffelmehl verrühren und das in den Bräter kippen. Das geschieht unter permanentem Rühren und muss so lange erfolgen, bis das Ganze einmal aufkocht. Ist die Soße zu flüssig, kann man kaltes (!) Wasser nehmen und noch einmal dieses Wasser mit z.B. einem Esslöffel Kartoffelmehl anrühren und erneut mit dem restlichen Soßeninhalt des Bräters aufkochen. Die Menge des Kartoffelmehls, des Wassers und der Sahne ist abhängig davon, wieviel Flüssigkeit man insgesamt im Topf hat. Besser zuerst etwas zu wenig anrühren und dann nochmal nachbessern. Mit kaltem Wasser verrührt sich das Kartoffelmehl besser als mit Sahne. Theoretisch kann man für eine Sahnesoße auch anderes Mehl nehmen, aber dieses neigt zu Klümpchen. Zwischendurch sollte man auch testen, ob der Geschmack der Soße so ist, wie man ihn haben will oder ob man vielleicht noch etwas Pfeffer und Salz hinzu geben muss oder die Soße mit Wasser strecken sollte, weil sie sonst zu würzig ist.

Nun bleibt zu hoffen, dass inzwischen auch die Kartoffeln gar sind und der Rotkohl seinen lieblichen Duft verströmt. Und vorsicht: vor dem Essen für die ganz Hungrigen noch die Fleischspießer entfernen...


Goodys Nudelsalat:

Man koche kleine runde Nudeln, gebe sehr fein geschnittene Tomate hinzu und noch feiner geschnittenen Mozarella. Hernach nehme man ein Knorrfix-Salatdressing-Tütchen und schütte die angerührte Soße über den Salat. Schmeckt absolut hervorragend!


Lachsnudeln wie beim Spesso:

Als erste Tat nimmt man sich eine Pfanne und brät ca. 250 g Lachs, der beim Braten in kleine Stücke gebrochen wird in etwas Fett an. Dann benötigt man noch das Folgende:

Die Bandnudeln werden gekocht. Frischkäse und Milch werden zusammen warm gemacht. Die Tomate (oder auch je nach Geschmack mehrere Tomaten!) wird gewürfelt und mit den Kräutern in die Frischkäse-Milch-Masse gegeben. Zusammen mit dem Lachs wird die Masse kurz aufgekocht. Zum Schluss wird Salz und Pfeffer dazu gegeben und die Masse wird über die abgetropften Nudeln geschüttet und beides wird gut vermischt. Wichtig ist, dass man nicht zu viel Frischkäse in Bezug auf Nudeln und Tomate verwendet, da das ganze sonst leicht "zu stumpf" wird. - Wenns mislingt - Ihr werdet erkennen, was ich meine :-)


Funktionierende Gorgonzolasoße:

Das Erdwesen hat inwischen schon eine Reihe von Käsesoßen für Nudeln ausprobiert. Hier ist endlich mal eine die funktioniert hat. Das Rezept der Soße reicht für mindestens 500 g Bandnudeln.

1 Eßlöffel Butter erhitzen und 1 Eßlöffel Mehl einstreuen. Das ganze durchschwitzen und danach mit 250 ml warmer Milch gut verrühren. 125 g Gorgonzola oder etwas weniger spektakulärer ähnlicher Käse in die Milchmasse bröseln und mit Salz und weißem Pfeffer würzen. Die Soße als letzte Tat mit einem Eigelb binden, damit sie sämiger wird. Fertig!

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Silberwäsche und andere Kuriositäten

Rezept um Silber wieder im frischen Glanz erstrahlen zu lassen:

Auf Krammärkten kann man eine Menge Politurmittel kaufen oder gar Glanzbäder, die angelaufenes Silber wieder hell erstrahlen lassen sollen. Das ist alles überflüsig. Statt desssen kann man folgendes machen:

Schon ist das Silber wieder blank und sieht aus wie neu :-)


Rezept gegen stark schuppende Haut

Beides warm machen und unverdünnt auf die betroffenen Hautpartien streichen. Je nach Bedarf wiederholen. Das Schuppen sollte nach regelmäßiger Anwendung dauerhaft aufhören.


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